Rhein-Kreis Neuss: ansteigende Neuinfektionen

Rhein-Kreis Neuss: ansteigende Neuinfektionen

05 Okt 2022

Rhein-Kreis Neuss - Ein 80-jähriger Mann aus Kaarst ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 642. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 2 465 Personen (Vortag: 2 159) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 164 044 (Vortag: 163 898) Personen sind wieder von der Infektion genesen.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 304,3 (Vortag: 232,0).
Die 7-Tages-Inzidenz des Landes Nordrhein-Westfalen steigt nach Angaben des RKI aktuell auf 346,7(05.10.22).
Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen steigt bundesweit aktuell auf 414,4(05.10.22).

Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 167 151 (Vortag: 166 698) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 2 465 Infizierten gehören 156 (Vortag: 143) der Gruppe der unter 20-Jährigen an.

Der Aufenthaltsort der derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

Neuss: 778 (Vortag: 681)
Dormagen: 306 (Vortag: 248)
Grevenbroich: 385 (Vortag: 358)
Meerbusch: 291 (Vortag: 249)
Kaarst: 257 (Vortag: 238)
Korschenbroich: 202 (Vortag: 177)
Jüchen: 153 (Vortag: 144)
Rommerskirchen: 89 (Vortag: 60)

„Die momentan wieder steigenden Infektionszahlen machen deutlich, dass noch immer Vorsicht geboten ist. Es gilt weiter, Infektionszahlen zu senken“, erläutert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine Überlastung der Krankenhäuser dauerhaft zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Auch nach dem weitgehenden Wegfall der Maskenpflicht ist es sinnvoll, insbesondere in Innenräumen im öffentlichen Bereich eine Maske zu tragen. Dies ist ein effektiver Schutz vor einer Ansteckung. Die Aufhebung zahlreicher Einschränkungen setzt auch voraus, dass ein hohes Maß an Eigenverantwortung gezeigt wird“, so Petrauschke.

„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Petrauschke. „Unsere Impfquote ist leider noch zu niedrig, um dauerhaft eine breite Schutzwirkung sicherzustellen und eine hohe Zahl an schweren Krankheitsverläufen zu vermeiden“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises oder in dessen Impfzentrum in Neuss impfen zu lassen.

„Auch Schnelltests sind weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung und helfen dabei, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen“, so der Landrat. Er rät, sich weiter regelmäßig testen zu lassen und so zum Schutz aller beizutragen: „Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 16 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

Anmerkung: Bei der Interpretation der aktuellen Fallzahlen ist zu beachten, dass es aufgrund von Wochenenden, Feiertagen und Ferien und der damit verbundenen geringeren Test- und Meldeaktivität zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle und einem erhöhten Verzug im Meldesystem kommen kann!

Quelle-Archivfoto: Rhein-Kreis Neuss

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